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Titlis

Wie komme ich zum Titlis?

Der 3.238 m hohe Titlis bietet einen atemberaubenden Panoramablick vom Titlisgletscher bis zum Jungfraumassiv im Berner Oberland. In den Wintermonaten ist der Titlis ein beliebtes Ziel für Skifahrer, im Sommer gibt es zahlreiche Wanderwege entlang des Berges für alle Interessierten. Auf dem Titlis gibt es das ganze Jahr über Schnee und ewiges Eis. Von Luzern aus fahren Sie mit dem Luzern-Engelberg-Express bis zum Dorf Engelberg und nehmen dort den Bus zur Talstation der Titlis-Xpress-Seilbahn. Mit der 8er-Gondel fahren Sie bis zur Mittelstation des Standes und steigen dort in eine drehbare Rotair-Kabine um, die Sie zur Bergstation auf 3020 m bringt. Wer mit dem Auto anreist, muss die Hauptroute nach Engelberg nehmen und das Auto auf dem Parkplatz der Talstation der Bergbahnen abstellen.

Am Fuße des Titlis, des höchsten Berges der Zentralschweiz (3.238 Meter), liegt das idyllische Bergdorf Engelberg (deutsch: „Berg der Engel“). Im 12. Jahrhundert wurde hier eine Benediktinerabtei mit Mönchen gegründet, die bis heute besteht.

Engelberg wurde gegen Ende des 19. Jahrhunderts als Kurort bekannt. Doch die eigentliche Blütezeit des Gebiets kam mit dem Aufkommen der Seilbahnen für Ski-, Snowboard- und Trekkingfans. Heute ist Engelberg eines der ältesten und bekanntesten Skigebiete der Schweiz.

Der Titlisgletscher garantiert langes Skifahren, so dass die Wintersaison in Engelberg sehr lange dauert, vom 1. Oktober bis zum 28. Mai. Die Schneehöhe an den oberen Hängen ist oft die höchste in Europa und kann selbst Ende April noch über 6 Meter betragen. Derzeit bietet das Skigebiet über 80 Kilometer präparierte Pisten und 28 Lifte. Zudem kann der Titlisgletscher mit der ersten Sesselbahn der Welt aus dem Jahr 1992 bestiegen werden, die sich damals um 360° um ihre Achse drehte – die Titlis Rotair -, so dass die Besucher die atemberaubende Bergkulisse bewundern können.

Das Skigebiet ist in zwei Bereiche unterteilt: Bruni (1050m – 2040m) und Titlis (1050m – 3020m). Ersteres ist klein, mit 14 km Pisten, ideal für Anfänger und Familien mit Kindern, es gibt eine Rodelbahn.

Titlis ist über 70 km Pisten, dieses Gebiet kann auch in drei weitere unterteilt werden:

  • Die untere auf dem weiten Plateau der Hershnialp (1.250 m) mit Seilbahnen und blauen Pisten für Anfänger und Fortgeschrittene;
  • Das Trabseehochplateau (1800 m) mit seinem zugefrorenen See – es gibt mehrere rote und blaue Pisten, darunter eine bis zum Tal und eine bis zum Ort sowie eine Piste für Flachlandfahrer,
  • Es gibt eine Rodelbahn, von hier aus kann man entweder mit der oben erwähnten Rotair (mit drehbaren Kabinen) auf den Titlisgletscher fahren oder mit einem Sessellift auf den Johpass (2207 m) und von dort auf den Johstock (2564 m) und von dort aus auf die Trabze und über einige recht steile rote Pisten hinunter: Stand zum Titlis (2428 – 3020 m). Vom Titlis gibt es auch den längsten Abstieg in der Region von 12 km durch den Stand zum Trabsee.

Titlis Cliff Walk Bridge – die höchste Hängebrücke

Die höchste Hängebrücke Europas ist im beliebtesten Skigebiet in Engelberg, Schweiz, für die Öffentlichkeit zugänglich. Der Titlis Cliff Walk ist 100 Meter lang. Sie wurde auf einem Teil des Titlis gebaut, um den 100. Jahrestag der Eröffnung der Seilbahn zu feiern, die im Januar 1913 die beiden Orte Engelberg und Gerschnialp verband.

Die Hängebrücke befindet sich 3.000 Meter über dem Meeresspiegel. Bei sonnigem Wetter bietet die Brücke einen sehr schönen Blick 500 Meter hinunter „in den Abgrund der Südwand“.

Der Weg zur Brücke selbst ist wie eine Reise, da man durch einen unterirdischen Tunnel geht. Der Bau der Brücke dauerte 4 Monate und kostete 1,5 Millionen Schweizer Franken (1,6 Millionen US-Dollar).

Der Titlis liegt in den Schweizer Alpen, an der Grenze zwischen den Kantonen Obwalden und Bern. Berühmt ist sie bereits für ihre drehbare Seilbahn, die weltweit die erste war. Die Luftseilbahn verbindet den Ferienort Engelbeg mit dem Gipfel des Berges. Der letzte Teil der Seilbahn verläuft oberhalb des Gletschers, und vom Eingang der Seilbahnstation aus kann man die beleuchteten Höhlen des Gletschers sehen.

EINE PANORAMAKABINENFAHRT AUF DEN BERG TITLIS

Etwa eine halbe Stunde von Luzern entfernt, in einem malerischen Tal, liegt eines der ältesten Skigebiete der Schweiz, Engelberg. Auf unserer Tour fahren wir mit einer Panoramabahn auf den Titlis, den höchsten Punkt der Zentralschweiz. Im Jahr 1992 wurde hier die weltweit erste Seilbahn mit 360°-Drehung (Rotair) gebaut.

Die Besteigung des Kleinen Titlis (3029m) erfolgt in vier Etappen. Zunächst geht es mit der Sechsergondelbahn zur Station Gerschnialp (1.262 m), dann zum Trübsee (1.800 m ü. M.). Entlang des Weges geniessen Sie schöne Ausblicke auf die Gerschnialp, weidende Schweizer Kühe mit Glocken am Hals und den Blick auf den Trübsee. Die Fahrt führt Sie bis auf 2’438 Meter auf den Kleinen Titlis und bringt Sie mit der weltweit ersten 360° drehbaren Seilbahnkabine (Rotair) direkt auf den Gipfel. In 5 Minuten dreht sich die gesamte Kabine um 360 Grad um die eigene Achse. Die Aussicht auf die Gipfel und den höchsten Gipfel der Zentralschweiz, den Titlis, ist atemberaubend: Auf dem Gletscher des Titlis befindet sich eine Wetterstation. Die Station auf 3020 m Höhe verfügt über ein Restaurant, eine Eisdiele, einen Eistunnel mit Musik und ein Schweizer Uhrengeschäft.

Die Gletscherhöhle des Schweizer Titlis hat dank eines ungewöhnlichen Sound- und Lichtdesign-Konzepts ein neues Gesicht bekommen. 8.450 Lampen erfüllen die Höhle mit einem erstaunlichen Farbenspiel; Geräusche führen tief in die Höhle hinein. Hier kann man alle Jahreszeiten erleben: die Geräusche des Unwetters im Winter, das Erwachen der Natur im Frühling, das Schmelzen des Schnees in der Sommerhitze oder den Herbstdonner, der durch die Gewölbe der Höhle dringt.

Engelberger Sehenswürdigkeiten:
Das Benediktinerkloster ist das einzige Wahrzeichen auf dem Gebiet der Stadt Engelberg.

Das Kloster wurde im Jahr 1120 vom seligen Konrad, Graf von Seldenburg, gegründet. Der erste Abt des Klosters war der heilige Adelhelm, ein Mönch aus der Abtei St. Blasius im Schwarzwald, der den Gründer zu einem klösterlichen Leben führte. Verschiedene Kaiser und Päpste verliehen dem neuen Kloster zahlreiche Rechte und Privilegien. Die ersten von ihnen waren Papst Kallistus II. (im Jahr 1124) und der römische Kaiser Heinrich IV. Die Abtei war direkt dem Papst und dem Heiligen Stuhl unterstellt. Dies dauerte bis zur Gründung der Schweizerischen Eidgenossenschaft im Jahr 1602, als sich Engelberg mit den anderen Schweizer Klöstern vereinigte und dem Präsidenten und dem obersten Kapitel unterstellt wurde.

Die Blütezeit des Klosters Engelberg

In der geistlichen Hierarchie waren die Äbte von Engelberg Quasi-Bischöfe für alle ihre Vasallen, auch für die Stadt, die sich allmählich um die Klostermauern herum entwickelte. Die Abtei hatte absolute Macht und Autorität über ein großes Gebiet, zu dem 150 Städte und Dörfer gehörten, die durch eine Bulle von Papst Gregor IX. im Jahr 1236 als zur Abtei gehörig erklärt wurden. Die Abtei behielt diese und andere Rechte bis zur Französischen Revolution im Jahr 1798, nach der sie fast alle Privilegien verlor. Die herausragende Stellung, die die Abtei jahrhundertelang innehatte, wurde durch die religiösen und politischen Veränderungen während der Reformation, insbesondere durch die rasche Verbreitung der Lehre Zwinglis, etwas erschüttert. Dies führte zu einer weiteren Einschränkung der Privilegien der Abtei.

Restaurierung der Abtei

Die Probleme und Wechselfälle, die die Abtei durchmachen musste, fanden mit der Ankunft von Prior Benedictus Sigristus im 17. Jahrhundert ein Ende, der zu Recht als Restaurator der Abtei bezeichnet wird. Es gelang ihm, enteignete Besitztümer und Rechte wiederzuerlangen. Seine Arbeit wurde von seinem Nachfolger fortgesetzt, unter dem die klösterliche Disziplin und Lehre mit verdoppelter Kraft aufblühte. Die Bibliothek, die mehr als zwanzigtausend Bände und zweihundert Manuskripte enthalten sollte, wurde leider 1798 von den Franzosen geplündert. Ironischerweise (weil die Abtei jegliches Wissen bewahren wollte) befindet sich noch heute ein kompletter Satz von Martin Luthers Büchern in der Bibliothek. Die Abteigebäude wurden bei einem Großbrand im Jahr 1729 fast vollständig zerstört. Die Abtei wurde umfangreich umgebaut, hat aber ihre architektonische Schönheit bewahrt. Die Innenräume der Abtei sind mit unglaublich feinen Schnitzereien verziert und die barocke Klosterkirche kann auf dem Gelände besichtigt werden.

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